Besucher seit 17.08.11
Gesamt 1.331.996
Heute:320
Gestern: 559
Impressume-mail sendenZum GästebuchYou Tube Film
Der LeitfadenDas Buch
Der DownloadZu amazon  
Guten Tag, liebe Briefmarkenfreunde !
Was gibt es NEUES in meinen Homepages ?              Geändert am: 20.05.2018
Nachdenken !



Briefmarken, der Nachweis, eine Gebühr für eine bestimmte postalische ......  

... Leistung bezahlt zu haben, werden teils milliardenfach, überwiegend millionenfach, zumindest aber zu Hundertausenden hergestellt. Nicht gerade ein Ansporn, so etwas zu sammeln. Man sucht schließlich das Individuelle, das Besondere, das Seltene. Um trotz mangelnder Erfahrung und fehlendem Wissen keine Fehler zu machen, sucht man nach Argumenten für den einen oder anderen Weg, der Erfolg verspricht – und geht, typisch menschlich, den Weg des geringsten Widerstandes. Man sucht positive Aussagen, Aussichten, den großen Reibach zu machen. Und selbst die dümmlichsten Werbeargumente für irgendwelchen manipulierten Schrott finden glühende Anhänger.

Was liegt da näher, als zu glauben, alle postfrische Marken würden irgendwann zu „Posthörnern“ oder „Aufdruckmarken“, teuren Blocks oder sonstigen erfolgreichen Sammelobjekten. Welch ein grandioser Irrglaube.

Gestempelt? Muß das sein? Gut, ja, aber höchstens die Anfänge von Bund, Berlin, DDR, Saarland etc bis 1960. Später? Bedingt, man wirft Briefmarken ja nicht weg. So sehen dann auch viele Sammlungen aus. Qualität? Bis 1960 wichtig(?), danach egal. Ich vermute, viele denken oder handeln so.

Schade, zumal, wenn man das Nachfolgende weiß. Denn, wenn man an dieser Stelle anfängt zu denken, kommt man sehr schnell darauf, dass sammelwürdige, gestempelte Briefmarken gar nicht durch Auflagen entstehen können, sondern durch deren Gebrauch für die Erfüllung postalischer Aufgaben – und fast ausschließlich zufällig. Nie, zu keiner Zeit, haben Sammler diesen „Verbrauch“ von Briefmarken markant beeinflussen können und die wenigen, von Sammlern veranlaßten zentrischen Vollstempel fallen da kaum, ja, sogar positiv ins Gewicht. Der Ver- und Gebrauch von Briefmarken folgte immer nur der Entwicklung des Postaufkommens. Der Sammlereinfluss war beschränkt auf Postfrisch, da war er wirklich bedeutend (für die Post), wie auch, und da noch verheerender, auf die massenhafte Abstempelung (buchstäbliche Entwertung) mit Ersttags-Sonder- und Versandstellenstempel.

Als Fazit daraus ergibt sich, dass der saubere zentrische Stempel eines normalen Postamts auf Marken von 1960, 1980 oder 1990 ebenso selten zu finden ist wie auf denen von 1950 (rechnet man da die damals von der Menge noch akzeptablen „Berlin-Charlottenburg“ ab). Das ist leicht festzustellen, wenn man mal versucht, die Berliner Sätze „Bedeutende Deutsche“ (zwei Papiersorten), „Bundespräsident Heinemann“, „Industrie und Technik“ (zwei unterschiedliche Fluoreszenzen) oder gar „Frauen“ zentrisch gestempelt (von normalen Postämtern) zusammenzutragen. Denkt man an Spezialitäten, ist der Markt absolut leergefegt.

Die Zukunft der Philatelie ist gestempelt !
Stampedia
Für Ihre Orientierung finden Sie hier alle meine Homepages mit den entsprechenden Haupt-Links.
Einige Haupt-Links haben natürlich noch Unterseiten.
Ich wünsche Ihnen viel Spass beim lesen bzw. studieren und hoffe, dass Sie das eine oder das andere mitnehmen können.

Allgemein - Aus allen Homepages erreichbar

Briefmarken-Ratgeber

Briefmarken-Leitfaden

Briefmarken-Handbuch   -   145 Einträge

Briefmarken-Literatur

Berlin-Briefmarken

Briefmarken-Preisvergleich